Häufige Fußbeschwerden

WIR BIETEN IHNEN HIER EINE BREITE PALETTE AN INFORMATIONEN ÜBER PROBLEME, DIE WIR MIT STEP FORWARD EINLAGEN BEHEBEN KÖNNEN.

Fersensporn / Plantarfasziitis

Beim Fersensporn handelt es sich um einen knöchernen Auswuchs am Fersenbein und er entsteht durch eine Überbelastung des Fußes. Falsches Schuhwerk, Überbelastung im Sport oder langes Stehen ebenso wie Bewegungs- und Trainingsmangel, Übergewicht und verkürzte Muskeln können zu einem Fersensporn führen.
Im Ultraschall kann man dabei eine Verdickung der gesamten Sehnenplatte der Fußsohle (Plantarfaszie) erkennen. Diese Faszie verliert Ihre Fähigkeit  zu  schwingen,  wenn  wir  uns  fortlaufend  auf harten Untergründen bewegen. Die Durchblutung ist dadurch behindert, die Strukturen werden fest und sind anfällig für Verletzungen. Die wichtige Faszie ist dann vergleichbar mit einem alten, spröden Gummiband.
Bei einer fortschreitenden Überbelastung kann diese sich entzünden, man spricht dann von einer Plantarfasziitis. Zum Schutz der Sehnenplatte lagert der Körper bei fortdauernder Überbelastung knöchernes Material am Sehnenursprung ab, wodurch sich der eigentliche Fersensporn bildet. Dieser kann sehr schmerzhaft werden und ein normaler Abrollvorgang beim Gehen und Laufen wird unmöglich, obwohl äußerlich meist nichts zu sehen ist.

Im akuten Zustand ist eine Schonung und Entlastung unumgänglich. Zusätzlich ist eine sehr weiche Bettung der Ferse hilfreich.

Auch hier hilft ein  Kräftigung -programm  der  Fußmuskulatur  durch gezieltes Training wie beispielsweise die Dehnung der verkürzten Muskulatur in Fuß und Wade. Wer ein professionelles Trainingsprogramm konsequent praktiziert und die richtigen Einlagen benutzt (siehe nächstes Kapitel), hat eine große Chance, schon nach einigen Wochen wieder beschwerdefrei zu werden. Daher gilt der Fersensporn als eines der lästigsten, doch im Grunde harmlosen Fußprobleme.

Der Hallux valgus/Ballenzeh gehört zu den häufigsten Fuß-Fehlstellungen und wird auch Frostballen, Ballenzeh, Schief Zehe oder umgangssprachlich Überbein genannt. Hierbei handelt es sich um einen schwachen Fuß, besonders um ein schwaches Quergewölbe. Dabei steht der große Zeh schief, in Richtung der kleinen Zehen, und das Grundgelenk ragt immer weiter nach außen.

Das passiert nicht von heute auf morgen, es ist ein langer Prozess. Der Körper versucht gegen die fortschreitende Fehlstellung zu arbeiten und lagert Kalk am Gelenk an, um die Großzehe zu stabilisieren, wodurch sich der Ballen immer weiter ausprägt.

Ursprünglich ist das Quergewölbe des Fußes in natürlicher Weise in einem Bogen geformt. Er besteht aus Knochen und wird von Muskeln in Form gehalten.

Diese Tunnelform ist notwendig, damit Nerven, Blutgefäße, Bindegewebe und Muskeln Platz haben und optimal funktionieren können. Bei vielen Menschen ist das Quergewölbe aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr vollständig gebogen und es kommt zu Fußfehlstellungen

Oft tritt der Hallux valgus in Kombination oder in Folge einer Spreizfußfehlstellung auf. Kam der Hallux valgus früher eher bei älteren Menschen vor, ist er aufgrund der Schuhmode – spitze Schuhe, oft auch in Verbindung mit hohen Absätzen, die zu einer Stauchung des Fußes führen – mittlerweile im gesamten Erwachsenenalter zu finden. Frauen sind prozentual häufiger als Männer davon betroffen.

Jedoch können auch Übergewicht, Rheuma oder Gicht ebenso wie schwaches Bindegewebe bei der Entstehung eine Rolle spielen. Nur die wiederhergestellte Funktion des Quergewölbes kann diesen Prozess verhindern, aufhalten oder umkehren.

Es gibt viele Einlagen, Schienen, Polster und andere vermeintliche Hilfen, die gegen den Hallux valgus verkauft werden, mit dem Versprechen, dass sie helfen werden. Auch wenn es den Anschein hat, dass diese „Hilfsmittel“ in der schmerzhaftesten und akutesten Phase des Problems die Schmerzen lindern können, schwächen sie den Fuß, weil sie ihm langfristig die Arbeit abnehmen.

 Sie lindern vielleicht vorübergehend die Symptome, jedoch  ohne auf die Ursache des Problems einzuwirken. Der wirksamste Weg, einen Hallux valgus zu korrigieren, ist ein Kräftigung -programm der Fußmuskulatur durch gezieltes Training.

Sehen Sie hier wie sich der Hallux Valgus über 11 Monate entwickeln kann

Mehr Informationen zum Hallux Valgus finden Sie hier www.hallux-valgus-weg.de


Hammerzehen / Krallen Zehen

Der Hammerzeh ist eine gebeugte Stellung in den Zehen. Dabei krallen sich die Zehen aufgrund einer Sehnenverkürzung. Die Ursache ist ein abgesunkenes Quergewölbe; dadurch wird der Druck auf die im Gewölbe laufenden Sehnen erhöht und diese verkürzen sich.


Neurome / Morton Neuralgie

Die Morton-Krankheit ist eine Ursache für Vorfuß-Schmerzen, welche durch Nerven verursacht werden, die in der Unterseite des Fußes verlaufen. Häufig sind Ausstrahlungen in die Zehen, verbunden mit einem Taubheit oder Einschlafgefühl sowie entlang des Fußristes. Manche Patienten beschreiben auch Fremdkörpergefühle wie „Reiskörner“ oder eine Sockenfalte unter der Fußsohle. Oft treten die Schmerzen in engen Schuhen unter Belastung auf.

Fußbeschwerden/neuroma

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